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Hangenmeilingen
Die Geschichte:
Hangenmeilingen findet seine Ersterwähnung an 21. Januar 1333. Anlass der Erwähnung von Hangenmeilingen
war die Verpfändung des dortigen Zentrechtes. Bereits 1244 gab es eine erstmalige Erwähnung eines Ortes
mit dem Namen "Meilingen", jedoch ist nicht gesichert, dass es sich hier um den Ort Hangenmeilingen handelt.
Hangenmeilingen - Heidenhäuschen:
Das »Heidenhäuschen«, eine vulkanische Erhebung, ist das Wahrzeichen des Ortes Hangenmeilingen und diente
in der Keltenzeit als Fliehburg.
Noch heute kann man Überreste eines Ringwalles erkennen. Über diesen Höhenzug ging eine der wichtigsten
Nord-Süd-Routen des vor- und früh geschichtlichen Verkehrs. Darüber hinaus waren die bewaldeten Höhen auch
Sitz des sogenannten "Volksgerichtes", das zur Zeit der ersten Besiedelung , aber auch später, dort bestanden
haben muss. Die Bezeichnung »Heidenhäuschen« ist nicht klar definierbar.
Fest steht nur, daß auf der Bergspitze, die einen wunderschönen Blick in den beginnenden Westerwald und in das
Limburger Becken ermöglicht, die in unserem Raum lebenden und dem germanischen Volksstamm der Catten
zugehörigen Bewohner dieser Gegend bis in die Christianisierung hinein ihren heidnischen Göttern opferten.
Hangenmeilingen - Fachwerkhaus:
Der gewundene Pfad von der Bergspitze führt über Wohnbaugebiete in den alten Ortskern von Hangenmeilingen.
Dieser Ort, der erstmals 1333 Erwähnung findet, hat im Verlauf der Jahrhunderte viel an alter Bausubstanz
eingebüßt. Allerdings befindet sich im ursprünglichen Zustand noch ein Bauernhaus, das aus dem 18. Jahrhundert
stammt und im Eigentum eines ehemaligen Bürgermeisters gestanden haben soll.
Reich sind die Schnitzereien am Fachwerkgebälk, die auch figürliche Motive an Türen und Fensterumrahmungen
zeigen.
Für Fachwerkliebhaber eines der wenigen Beispiele nassauischer Handwerkskunst, die heute noch erhalten sind.
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